Bluthochdruck entwickelt sich schleichend

Bluthochdruck entwickelt sich schleichend – Hin und wieder leidet fast jeder einmal unter erhöhtem Blutdruck – denn der Körper passt die Tätigkeit von Herz und Blutgefäßen an aktuelle Gegebenheiten und Bedürfnisse an. Einflüsse wie Aufregung, Anstrengung oder Stress lassen die Aktivität des Herz-Kreislauf-Systems ganz automisch nach oben klettern. Bluthochdruck ist eine Erkrankung des Gefäßsystems, bei der die Blutdruckwerte dauerhaft zu hoch sind.

In neun von zehn Fällen ist jedoch der moderne Lebensstil die Ursache – die arterielle Hypertonie zählt zu den wichtigsten Zivilisationskrankheiten. Übergewicht, mangelnde Bewegung, Alkohol, Rauchen, starker Kochsalzkonsum wirken sich negativ aus. Bluthochdruck schädigt im Laufe der Jahre wichtige Organe wie das Herz, die Herzkranzgefäße, das Gehirn, die Nieren und die Blutgefäße. Die Folge können lebensbedrohliche Krankheiten sein wie Herzinfarkt oder Schlaganfall.



Wie hoch darf der Blutdruck tatsächlich sein?
Wie es in der Mitteilung der ABDA heißt, liegt ein Bluthochdruck vor, wenn die Blutdruckwerte bei 140 zu 90 oder höher liegen, bei Menschen ab 80 Jahren über 160 zu 90.
Blutdruckwerte darunter werden – bis auf wenige Ausnahmen für Patienten mit Begleiterkrankungen – nicht medikamentös behandelt.
Optimalerweise liegt der Blutdruck unter 120 zu 80. „Das heißt aber nicht, dass der Blutdruck durch Arzneimittel so tief gesenkt werden muss“.

Die wichtigsten Empfehlungen
Normalgewicht anstreben
mäßiger Alkoholgenuss
wenig Kochsalz zu sich nehmen
gesunde Ernährung
Verzicht auf Nikotin
regelmäßige körperliche Betätigung
regelmäßiger Tagesablauf mit Pausen für Erholung und Entspannung

Blutdruck messen
Um aussagekräftige Blutdruck-Werte zu erhalten, sind mehrmalige Messungen (z.B. zu drei verschiedenen Zeitpunkten) hilfreich. Auch Langzeit-Messungen (über 24 Stunden) sind für die Diagnose von Bluthochdruck sinnvoll. Durch sie kann der Arzt tageszeitliche Schwanken genau beobachten. Bluthochdruck entwickelt sich schleichend

Die Basis der Bluthochdruck-Therapie ist eine Lebensstiländerung. Dazu gehört zum Beispiel, dass Sie versuchen, bestehendes Übergewicht abzubauen. Die richtige Ernährung und regelmäßige Bewegung helfen dabei. Bei Bluthochdruck ist der Druck in den Gefäßen erhöht. Das Problem: Anfangs bereitet das kaum Beschwerden. Daher bleibt Bluthochdruck häufig lange Zeit unerkannt und unbehandelt. Tag für Tag ein zu hoher Druck im Kreislauf – das überlastet auf Dauer jedoch das Herz und andere lebenswichtige Organe.



Gesund leben ist so etwas wie eine universelle Arznei. Vor allem auf zwei Punkte kommt es an: eine ausgewogene, möglichst salzarme Ernährung und regelmäßige Bewegung. Auch die seelische Verfassung nimmt Einfluss auf den Blutdruck. Weniger Stress und Alkohol, dazu natürlich auch Nichtrauchen tun ein Übriges. Bei Übergewicht sollte man dauerhaft abnehmen. All das hilft, den Blutdruck im grünen Bereich zu halten. Wer motiviert ist, kann in vielen Fällen allerdings selbst einiges dazu beitragen, dass weniger Blutdruck-Medikamente eingenommen werden müssen und Medikamenten-Nebenwirkungen schließlich zur Nebensache werden. Wer besonders gut ist, schafft es in manchen Fällen sogar, die Einnahme von blutdrucksenkenden Medikamenten komplett überflüssig zu machen. Wichtig: Das Absetzen von Medikamenten darf allerdings ebenso wie eine Dosis-Reduktion nur in Rücksprache mit der behandelnden Ärztin oder dem behandelnden Arzt erfolgen.

Außerdem gibt es wirksame Medikamente gegen Bluthochdruck, die Folgeerkrankungen vorbeugen können. Doch bevor man sich für eine medikamentöseTherapie entscheidet, lohnt es sich, erst einmal die Vor- und Nachteile abzuwägen. Welchen blutdrucksenkenden Wirkstoff der Arzt verschreibt, hängt von den Begleitumständen im Einzelfall ab. Dia­betiker bekommen fast immer ­einen ACE-Hemmer oder einen Angiotensin-Rezeptor-Blocker. Präparate aus dieser Wirkstoffklasse senken nicht nur den Blutdruck, sie schützen auch die Nieren, die bei Diabetes besonders gefährdet sind. Häufig wird ein Kombinationspräparat verschrieben, das verschiedene Blutdrucksenker in niedrigerer Dosierung als das jeweilige Einzelpräparat enthält. Vorteil: Die Wirkung der verschiedenen Medikamente ergänzt sich, gleichzeitig ist das Risiko für Nebenwirkungen geringer.

Bluthochdruck entwickelt sich schleichend


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